Chaos am Münchner Flughafen am 28.07.2018

Verursacht wurden die Flugannullierungen udn Vrspätungen nach den Informationen der Presse durch eine Sicherheitspanne des Flughafens. Reisende haben aus diesem Grund keinen Anspruch auf Entschädigung nach der Fluggastrechte-Verordnung af die Ausgleichspauschalen in Höhe von € 250,- bis € 600,- gegenüber den Fluggsesellschaften, denn es handelt sich um einen außergewöhnlichen Umstand, der für die Airline unvorhersehbar war. Dies ist nachvollziehbar […]

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Welche Airline haftet für die Entschädigung bei unterschiedlichen Angaben im Ticket?

Immer wieder stellt sich Reisenden die Frage, welche Airline haftet wenn sich auf dem Ticket zwar der Iata-Code (z.B. DE für Condor) befindet, jedoch ein Zusatz angebracht ist wie „durchgeführt von“ oder „operated by“ und hierbei eine andere Airline genannt wird als bei der Buchung. In diesem Fall (auch wenn hier ein sogenanntes Wet-Lease oder […]

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Insolvenz Niki

Die Tochter von Air Berlin Niki Luftfahrt GmbH soll Insolvenz angemeldet haben. Danach sind Ansprüche gegen Niki zunächst nicht vollstreckbar, denn die Insolvenz unterbricht die eingeleiteten Vollstreckungsmaßnahmen. Außerdem dürften alle Reisenden, die Ansprüche gegen Niki aus der Vergangenheit haben, auf die Insolvenzquote beschränkt sein, vorausgesetzt das Insolvenzverfahren wird eröffnet und nicht mangels Masse abgewiesen. Da […]

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Anschlussflug verpasst?

Wenn der Anschlussflug bei einer anderen Airline gebucht ist und der erste Flug nicht mindestens 3 Stunden verspätet ist, gibt es keine Entschädigung nach der Fluggastrechte-Verordnung, denn die Verantwortlichkeit der ersten Airline endet mit ihrem eigenen Flug. Anderes kann nur im Falle des Codesharing gelten, d.h. wenn die Airline auch die letzte Teilstrecke unter ihrem […]

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Nochmals: Verlegung des Fluges und Ihre Ansprüche

Wird der Flug verlegt und geschieht dies rechtzeitig 14 Tage vor dem Flug, steht Ihnen nach Art 5 der Fluggastrechteverordnung kein Anspruch auf Entschädigung zu. Möglich sind allenfalls Ansprüche gegen den eventuellen Reiseveranstalter in Höhe der Faustformel: ab der fünften Stunde 5 % vom Tagesreisepreis pro angefangener Stunde. Haben Sie jedoch direkt bei der Airline […]

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Wer haftet bei „operated by“?

Für die Entschädigung wegen Verspätung, Annullierung und Nichtbeförderung von Flugreisenden haftet die Airline, die den Flug durchführt. Es genügt der Zusatz „operated by“ oder „durchgeführt von“, und auch wenn Sie trotz Fehlen dieser Angaben in der Buchung eine Bordkarte von der Airline erhalten, die dort genannt ist und den Flug durchführt.

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Vorverlegung Flug Entschädigung nach Fluggastrechte-Verordnung

Artikel 4 Absatz 3 der Fluggastrechte-Verordnung sieht eine Entschädigung auf eine Ausgleichspauschale von 250 Euro bis 600 Euro für Fluggäste vor, wenn diese nichtbefördert werden bzw. die Beförderung verweigert wird. Nach dem Amtsgericht Erding und dem Landgericht Landshut stellt die Umbuchung auf einen früheren Flug ohne Zustimmung des Fluggastes eine Verweigerung der Beförderung dar und […]

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Achtung: nur die Airline haftet, die tatsächlich Flug durchführen soll

Immer wieder wird der Fehler gemacht, die Entschädigung nach der Fluggstrechte-Verordnung wegen Verspätung, Annullierung oder Überbuchung von der Airline zu verlangen, die die Flugbestätigung ausgestellt hat,  obwohl ganz klar (wenn auch meist kleingedruckt) unter der Flugnummer steht, dass der Flug durch eine andere Airline ausgeführt wird. Oft findet sich auch der Ausdruck „operated by“. Nur […]

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Air Berlin: außergewöhnlich viele Krankmeldungen verursachen Flugausfälle

Aktuell melden sich viele Arbeitnehmer von Air Berlin krank. Fraglich ist, ob dann den betroffenen Reisenden die Entschädigung nach der Fluggastrechte-Verordnung wegen Verspätung, Annullierung oder Nichtbeförderung / Überbuchung zusteht. Wir führen gerade über unserer Reiserechtsspezialisten ein Verfahren vor dem BGH über die Vorfälle von Tuifly im Oktober 2016. Auch hier medeten sich ungewöhnlich viele Flugbegleiter […]

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Verspätung und deren Berechnung

Nach dem EuGH, Urteil vom 04.09.2014, Az.: C-452/13 8, ist nicht die Verspätung beim Abflug Voraussetzung für die Entschädigung nach der Fluggastrechte-Verordnung, sondern es kommt allein auf die Ankunftsverspätung von mindestens 3 Stunden am Zielflughafen an. Der maßgebliche Zeitpunkt der Ankunft ist das Öffnen der Tür des Flugzeugs und nicht das Berühren des Bodens – […]

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